United-Waterways-Chef: «Wir werden die Bevölkerung nicht enttäuschen»
Baseljetzt
Basel-Stadt gibt seine Schifffahrtsgesellschaft in private Hände ab. Käufer ist das Unternehmen United Waterways. CEO Sascha Gill will Synergien nutzen, um die hiesige Schifffahrt wieder in Fahrt zu bringen.
Mit 51 Ja- zu 43 Nein-Stimmen bei zwei Enthaltungen beschloss das Parlament am Mittwoch den Verkauf der Basler Personenschifffahrt für 250’000 Franken. Der Käufer United Waterways hat sich vertraglich zu bestimmten Bedingungen verpflichtet.
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Wirtschaftsdirektor Kaspar Sutter sieht die Abgabe in private Hände als grosse Chance, wie er am Mittwoch gegenüber Baseljetzt sagte. Preiserhöhungen seien nicht zu befürchten, betonte er. Es liege im Interesse des Unternehmens, ein attraktives Angebot für die Bevölkerung zu bieten.
Ab 2027 will United Waterways Fahrten ausweiten
Der Geschäftsführer des Basler Unternehmens United Waterways, Sascha Gill, zeigte sich nach dem Entscheid im Grossen Rat erfreut und bedankte sich «für das Vertrauen». Im Jahr 2026 wolle man nun zunächst das Personal kennenlernen und die Bedürfnisse von Bevölkerung und Tourismus verstehen. Ab 2027 sollen die Fahrten dann ausgeweitet und erfolgreiche Konzepte aus anderen Städten übernommen werden, in denen United Waterways bereits Schiffe betreibt. Unter anderem hat es Schiffe in Amsterdam, Dresden, Köln, London oder Rotterdam.
Synergien zwischen den Standorten sollen internationales Publikum anziehen, das in der Stadt bleibe und die Schiffe auch für Events und Meetings nutze. Dieses erprobte Modell solle nun auch in Basel umgesetzt werden. «Wir werden die Bevölkerung nicht enttäuschen», so Gill.
Das ganze Interview mit CEO Sascha Gill gibt es oben im Video.
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