Viel Basler Beteiligung an den 61. Solothurner Filmtagen
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Kultur

Viel Basler Beteiligung an den 61. Solothurner Filmtagen

21.01.2026 12:36
Michael Kempf

Michael Kempf

Auch im diesjährigen Programm der Solothurner Filmtage laufen einige Filme, bei denen auch Basler Filmschaffende mitgewirkt haben. Der Basler Filmverein Balimage hat die einzelnen Filmschaffenden aufgelistet.

Insgesamt werden an der 61. Ausgabe der Solothurner Filmtage, die vom 21. bis 28. Januar stattfindet, 164 Spiel- und Dokumentarfilme gezeigt. Natürlich stammen nicht alle dieser Filme von Basler Filmschaffenden. Es gibt jedoch einige, bei denen Filmschaffende aus Basel in der einen oder anderen Position mitgewirkt haben. Der Filmverein Balimage hat diesbezüglich eine Auflistung auf seinen Social-Media-Kanälen veröffentlicht.

Barbara Buser – Pionierin der Nachhaltigkeit

Zu den hier zu erwähnenden Filmen gehört sicherlich der Langzeitdokumentarfilm «Barbara Buser – Pionierin der Nachhaltigkeit» über die bekannte Basler Architektin, die 2024 mit dem Basler Kulturpreis ausgezeichnet wurde. Die Regie stammt allerdings nicht aus Basler Hand, sondern von der Berner Filmemacherin Gabriele Schärer. Produziert wurde er jedoch von Peter Zwierko und seiner Basler Firma Sulco Film. Auch Kamera (Peter Zwierko), Ton (Patrick Becker und Senso Stampa) sowie die Musik (Matthias Gubler, Simon Dettwiler und Hannes Fankhauser) stammen aus Basel.

Elephants & Squirrels

Ein Film, der vollständig in Basel entstanden ist, ist der Dokumentarfilm «Elephants & Squirrels». Er blickt auf Museumsstücke, die während der Kolonialzeit ihren Weg nach Basel fanden, und thematisiert, wie auch die neutrale Schweiz zu dieser Zeit von der Kolonisierung profitierte. Er stammt vom Basler Filmemacher Gregor Brändli und wurde von der Basler Firma Soap Factory GmbH von Frank Matter produziert. «Elephants & Squirrels» ist für den «Prix de Soleure» nominiert.

Imagine Peace

Ebenfalls eine Basler Produktion ist der Dokumentarfilm «Imagine Peace» des Basler Filmemachers Fabian Chiquet. Der Film handelt von der 100-jährigen Edith Ballantyne, die 1938 vor den Nazis floh und später ihre Berufung in ihrer Rolle als Präsidentin der Women’s International League for Peace and Freedom fand. Produziert wurde der Film von den Baslern Cyrill Gerber und Caroline Meier von Milan Film.

Weitere Filme mit Basler Beteiligung

Der Film «Pina» mit der Basler Schauspielerin Sarah Spale wurde ebenfalls von der Basler Firma Milan Film produziert. Auch die Filme «On the Border» und «Unter Pflanzen» wurden von einer Basler Firma produziert, nämlich von der Mira Film GmbH. Die Musik im Film «Stiller» stammt vom Basler Komponisten David Hohl. Die Drehbücher zu «Don’t Let the Sun» und «Mother’s Baby» stammen beide aus der Feder des in Basel lebenden Arne Kohlweyer.

Neben der Auflistung von Balimage gibt es weitere Filme mit Basler Beteiligung im diesjährigen Programm der Solothurner Filmtage. Ein Beispiel ist der Film «Fitting in», der vom Basler Filmemacher Jonas Schaffter produziert wurde. Auch der Film «Becaaria», der für den «Prix de public» nominiert ist, entstand in einer Koproduktion mit der Basler Firma Cineworx. Oder der für den «Prix de Soleure» nominierte Film «A bras le corps», bei dem die Baslerin Noemi Baldelli für die Szenografie verantwortlich war. Beim Film «Solo Show» war der junge Basler Filmemacher Rafael Graf für die Kamera zuständig.

Diese Auflistung zeigt, dass die Basler Filmszene auch im nationalen Filmschaffen gut vertreten ist, auch wenn es auf den ersten Blick auf das Programm der Solothurner Filmtage nicht immer gleich ersichtlich ist.

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