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Frühere Baugesuche sollen Baustellen-Blockaden verringern
©Bildmontage: Baseljetzt
Verzögerungen
Basel-Stadt

Frühere Baugesuche sollen Baustellen-Blockaden verringern

22.01.2026 10:23 - update 22.01.2026 17:23

Baseljetzt

Das Baudepartement will die Baustellen in Basel beschleunigen. Ein früheres Einreichen von Baugesuchen soll Verzögerungen wie an der Austrasse, Clarastrasse oder dem Rümelinsplatz künftig verhindern.

Wenn Baustellen im Kanton Basel-Stadt starten, soll es weniger Verzögerungen und Unsicherheiten beim Baustart geben. Dazu will das Bau- und Verkehrsdepartement (BVD) künftig Baugesuche in einer früheren Phase der Planung einreichen. So bleibe mehr Zeit für die Bearbeitung allfälliger Einsprachen und Rekurse gegen ein Bauprojekt, heisst es in einer Mitteilung am Donnerstag.

Die Optimierung der Bauablaufplanung werde in den kommenden vier Jahren gemeinsam mit den BVB, den IWB und dem Tiefbauamt umgesetzt, wie das BVD schreibt. Im Zuge dessen will das BVD frühzeitig über «kritische Projektelemente wie Sperrungen, Baumfällungen oder Parkplatzaufhebungen» informieren. Dadurch sollen Verzögerungen, Unterbrüche und Unsicherheiten durch Einsprachen um zehn bis 20 Prozent schneller abgewickelt werden.

Vier grosse Baustellen verzögern sich

Im Moment sind es vier grosse und mehrere kleine Tiefbauprojekte, die in Basel wegen Einsprachen oder Rekursen verzögert oder blockiert werden. Weiter seien der Baubeginn der Erneuerung des Rümelinsplatzes und der Tramstrecke Bruderholz sowie das Ende der Arbeiten in der Austrasse und der Clarastrasse aufgrund hängiger Verfahren weiterhin offen.

Dies wirke sich auf weitere Projekte aus, schreibt das BVD. Die Sanierung der Tramgleise im Steinenring müsse das Ende der bestehenden Umleitungen der Tramlinie 6 und der Erneuerung der Austrasse abwarten. Der Start der Erneuerung von Imber- und Pfeffergässlein setze den Beginn der Erneuerung des Rümelinsplatzes voraus, da die Baustellen denselben Bauplatz verwenden sollen.

Fernwärmeausbau kommt vorwärts

Weiter teilt das Departement mit, dass der Ausbau der Fernwärme im Kanton gut voranschreite. Ende 2025 habe die IWB 66 Prozent der Hauptleitungen ausgebaut. In den engen Gassen der Basler Altstadt werde nach einer alternativen Lösung gesucht, da dort neue Leitungen teilweise keinen Platz haben. Die Anschlüsse ans Netz erfolgen daher gemeinsam mit den Nachbarn. Die Leitungen erschliessen die Gebäude meist über die Keller.

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