«Gar nicht so kompliziert» – so kümmerst du dich richtig um deine Rosen
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«Gar nicht so kompliziert» – so kümmerst du dich richtig um deine Rosen

19.06.2024 06:20 - update 19.06.2024 16:19
Kasimir Heeb

Kasimir Heeb

Die Rosen sind gerade in der Blütezeit. Besonders zahlreich und schön blühen die Blumen im Rosengarten Ettenbühl in Bad Bellingen. Die Geschäftsleiterin des Gartens erklärt, wie man die «Königin der Blumen» richtig pflegt.

Auf sieben Hektaren findet man auf dem Hof Ettenbühl in Baden-Württemberg über 1’000 Rosensorten. Die grossen Exemplare blühen im Moment schön. Und das trotz eines wettertechnisch «verrückten Frühjahrs»: Nach dem heissem Wetter bereits im Februar und März habe der harte Frost danach vielen Pflanzen geschadet, erklärt Stefanie Körner, die Geschäftsführerin des Landhauses Ettenbühl: «Das ist natürlich Gift für die Pflanzen, wenn es nach dem ersten Austreiben nochmals frostig wird.»

Und auch der regnerische zweite Teil des Frühjahrs habe seine Spuren hinterlassen. «Es war extrem nass, teils wenig Sonne und so können sich besonders die jungen Pflanzen nicht gut entwickeln», so Körner. Diese Umstände erschwerten die Pflege der Rosen. Dennoch meint die Geschäftsleiterin: «Rosen sind gar nicht so kompliziert, wie alle immer denken.»

«Total unkompliziert» – auch zuhause

Obwohl die Rose als die Königin der Blumen bekannt ist, könne man sie simpel im eigenen Topf oder Beet halten. «Das heisst, ihr könnt das ganze Jahr Rosen pflanzen, solange ihr ein Loch graben könnt», hilft Stefanie Körner allen Blumenfans. Entscheidend sei einfach die richtige Auswahl aus den vielen Rosenarten.

Man soll sich daher immer ein bisschen informieren: Was habe ich für einen Pflanzplatz? Welche Rose passt zu diesen Umständen? «Dann geht alles gut», sagt Körner überzeugt. Mit der richtigen Vorbereitung kann man danach nicht mehr viel falsch machen, wenn man ans allfällige Giessen denkt. Trotzdem: Beim Schnitt der Rosensträucher gibt es gewisse Regeln zu beachten.

«Nicht zu pingelig schneiden»

Im Frühling sollte man den Strauch um einen Drittel seiner Höhe zurückschneiden. Im Herbst hingegen brauche man die Rosen nicht zu schneiden, was auch am grösseren Sommerrückschnitt liegt. Stefanie Körner zeigt diesen gleich an einem Beispiel:

Nun steht dem persönlichen Rosenparadies nur noch die grosse Auswahl an Rosenarten im Weg. Und das, wie gesagt, nicht nur wegen der verschiedenen Farben und Formen.

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Kommentare

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20.06.2024 18:19

silvan

Ich muss vermutlich meine Neurosen auch mal schneiden…. 😉

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