
Neue Sicherheitsvorschriften an Fasnachten fordern die Baselbieter Polizei
Giulia Ballmer
Mit der Einführung der Betriebssicherheitsbestätigung im Baselbiet steht die Polizei an der Fasnacht stärker im Fokus. In Basel-Stadt vertraut man auf Erfahrung, für die Baselbieter Polizei ist es Neuland.
Bald heisst es: Larven, Guggen, Spass und neu auch Besibe. Bei den Landfasnachten im Baselbiet treten die Regelungen für Wagencliquen ein erstes Mal in Kraft.
Die Betriebssicherheitsbestätigung (Besibe) ist die Grundbasis für die Teilnahme an der Basler Fasnacht. Seit 2010 ist dies obligatorische Voraussetzung in der Stadt Basel. Nun gilt die Besibe auch über der Kantonsgrenze hinaus – Baselbieter Wagen müssen neuerdings ebenfalls auf Sicherheit geprüft werden. Für die Polizei Basel-Landschaft ist das Neuland.
Mehr dazu
Das was in der Stadt also schon längst nicht mehr wegzudenken ist, ist für die Polizei des Kantons Basel-Landschaft Premiere. «Grundsätzlich liegt es in der Verantwortung der Veranstalter:innen, dass die Teilnehmenden die Regeln einhalten.», sagt Mediensprecher Adrian Gaugler der Polizei Basel-Landschaft.
Sicherheit hat oberste Priorität
Während den verschiedenen Fasnachten werde die Polizei Augen offen halten: «Die Sicherheit von allen Teilnehmenden inklusiv der Zuschauerschaft hat höchste Priorität, deshalb werden wir nicht einfach wegschauen», erklärt Adrian Gaugler. Auch Stefan Schmitt, Mediensprecher der Basler Kantonspolizei sei deren Meinung: «Die Zusammenarbeit zwischen dem Comitée, den Interessengemeinschaften der Fasnacht und der Polizei funktioniert sehr gut».
In der Stadt sorge die Besibe kaum für Hürden
Die anfänglichen Bedenken einiger Wagencliquen lösten sich schnell erklärt Stefan Schmitt, Mediensprecher Polizei Basel-Stadt: «Die Aktiven merkten schnell, dass die Sicherheitsbestimmungen auf eine möglichst sichere und unfallfreie Durchführung abzielen». Es sei nicht gedacht, mehr bürokratische Hürden zu generieren.
Während der Fasnacht führe die Polizei Basel-Stadt Stichproben durch: «Sie führen in der Regel zu keinen Beanstandungen», meint Stefan Schmitt.
Mehr dazu
Feedback für die Redaktion
Hat dir dieser Artikel gefallen?
Kommentare
Dein Kommentar
Mit dem Absenden dieses Formulars erkläre ich mich mit der zweckgebundenen Speicherung der angegebenen Daten einverstanden. Datenschutzerklärung und Widerrufshinweise
Kommentare lesen?
Um Kommentare lesen zu können, melde dich bitte an.



spalen
gegen mehr sicherheit kann eigentlich niemand etwas einwenden. vorallem, wenn die regeln und die kontrollen sinnvoll und praktikabel sind