
ÖV in der Schweiz vollzieht den grossen Fahrplanwechsel
Baseljetzt
Die Schweiz erlebt mit dem Fahrplanwechsel bedeutende Neuerungen: Vierspurausbau Basel-Olten, neues Zürcher Tramnetz, Nachtzüge Bern-Winterthur, Halb-Stundentakt nach Chur, zusätzliche IC-Verbindungen zu Flughäfen.
Den Vierspurausbau in Liestal auf der Strecke Basel-Olten und weitere Fahrplan-Neuerungen in der Nordostschweiz bezeichnen die SBB als das grösste Ausbauprojekt der Bahn in dieser Gegend seit 20 Jahren.
Mit dem Ausbau können auch die Direktverbindungen zwischen Basel und Lausanne wieder aufgenommen werden. Zwischen Biel und Basel profitieren Reisende ab heute von einem Halbstundentakt. Einmal pro Stunde fährt der Zug weiter nach Lausanne.
In Zürich wird das Tramnetz umfassend umgestaltet: Mehrere Linien erhalten neue Streckenführungen und am historischen Bahnhofquai beim Hauptbahnhof ruht der Betrieb für ein Jahr komplett.
Zudem führen die SBB im Rahmen eines Pilotprojekts Nachtzüge für Frühflieger und Nachtschwärmer zwischen Bern, Zürich und Winterthur ein. Ebenso werden neue Verbindungen zu den Flughäfen Zürich und Genf an Freitag- und Samstagabenden eingeführt.
Für Pendlerinnen nach Bern wird am Nachmittag ein zusätzlicher IC-Zug in Bern Wankdorf halten. Und von Zürich aus verkehrt ab Sonntag täglich ein Zug im Halbstundentakt nach Chur. Ausserdem testen die SBB eine umsteigefreie Verbindung zwischen dem Zürcher Oberland und Graubünden.
Zudem werden ab heute verschiedene Tourismusregionen wie Graubünden, das Lauterbrunnental im Kanton Bern oder die Region Willisau im Luzerner Hinterland stärker frequentiert. Im Freizeitangebot wird auch der Verbier-Express sein Winterangebot verdoppeln.
Traditionell ist nicht der erste Tag nach dem Fahrplanwechsel die grösste Herausforderung für den Öffentlichen Verkehr. Vielmehr ist der erste Arbeitstag, also der Montag, der erste richtige Test für die SBB und die anderen Betriebe. (sda/lap)
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Hoschi
Sind gute Änderungen, danke.
carol.
Ich und andere auch sind „traurig“, dass der 37ger Bus vom Bethesda Spital / Reding nun zum Bahnhof anstelle Aeschenplatz fährt.
Der 36ger ist gut mit der sbb angeschlossen.