Von Drummeli bis Charivari: Das sind die Vorfasnachtsveranstaltungen 2026
©Bilder: Keystone, Facebook/RaemPlaem / Montage: Baseljetzt
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Fasnacht

Von Drummeli bis Charivari: Das sind die Vorfasnachtsveranstaltungen 2026

09.01.2026 10:10 - update 09.01.2026 17:37
Jennifer Weber

Jennifer Weber

Ab dieser Woche wecken die ersten Vorfasnachts-Veranstaltungen in Basel die Vorfreude auf die «Drei scheenschte Dääg». Danach jagt eine Vorstellung die nächste. Mit Baseljetzt behältst du den Überblick.

Pfyfferli: 9. Januar bis 22. Februar im Theater Fauteuil

«S’liggt eifach ebbis in dr Luft» – auch dieses Jahr verspricht das Pfyfferli wieder einen Mix aus Kabarett, Schnitzelbängg und musikalischen Highlights. Inhaltlich nimmt das Pfyfferli ein Jahr voller Gegensätze in den Fokus. Pro Abend treten zwei Schnitzelbängg auf. Mit dabei sind unter anderem Doggter FMH, Dr Spitzbueb, Heiri, Singvogel, Tam Tam und Die Verschiffte, die abwechselnd auftreten. Ausserdem darf sich das Publikum auf musikalische Einlagen renommierter Cliquen freuen. Die Tambouren sind vertreten durch Formationen der Chriesibuebe und Les Coquins.

Mimösli: 9. Januar bis 14. Februar im Kulturhuus Häbse

Im Mimösli 2026 wird die Basler Fasnacht royal. Plötzlich wird Queen baslerisch und die Ventilatore erscheinen majestätisch. Regionale Könige, wie der 3-Sterne-Koch-König Peter Knogl oder der legendäre Peter Monteverdi mit seinen edlen Renn- und Luxusautomobilen, werden geehrt und von Fasnachtsmusik begleitet. Das Mimösli-Ensemble mit den Raamestiggli und die Schnitzelbängg (S spitzig Ryssblei, dr Schyynhailig sowie alternierend d Gryysel, d Muulwiirf und s Rollaator Röösli) halten der Obrigkeit Pointe für Pointe den Spiegel vor. Die royale Mimösli-Bänd sorgt für königlichen Sound. Das Ensemble besteht aus Dani von Wattenwyl, Hedy Kaufmann, Nicole Loretan, Carlos Amstutz und Michael Eckerle. Neu dabei ist Cyliane Howald.

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Archivbild: Facebook/kulturhuushaebse

Fasnachtsbändeli: 10. Januar bis 8. Februar im Theater Arlecchino

Das Fasnachtsbändeli feiert sein 30-Jahr-Jubiläum und zelebriert dies mit dem Motto «Monopoly». So wolle man «mit viel Witz, Nostalgie und viel Basler Flair» durch die 30 Jahre Fasnachtsbändeli-Geschichte reisen. Die Produktion von Colette Studer belebt die beliebtesten Figuren aus den letzten drei Jahrzehnten wieder. Sie basiert auf einer Fasnachtsgeschichte von Peter Keller. Unter den wiederbelebten Figuren sind unter anderem Kommissar Spüürli, Megge vom Brotwurscht-Egge, die Buess-Brüder oder Frau Lustrinelli. Zudem kommt es bei der Jubiläumsausgabe zu einer Premiere: Zum ersten Mal wird das Symbol des Theaters, der Arlecchino, die Bühne betreten.

Schyssdräggziigli: 14. Januar bis 11. Februar im Theater Arlecchino

Im Theater Arlecchino ist auch in diesem Jahr das Schyssdräggziigli, die «kleine Schwester» des Fasnachtsbändeli, zu sehen. Es trägt den Titel «Do it yourself – oder: Mach’s sälber». Alle bringen etwas Selbstgebasteltes für die Fasnacht mit. Als Albis Enkel Moritz davon hört, möchte er unbedingt mitmachen. Denn er ist ein begeisterter Bastler. Und dann taucht da noch Mäder auf. Ja, wir erinnern uns: Er war der Leiter der Baustelle vor dem Schyssdräggziigli-Keller. Aber was hat der denn an? Soll das ein Kostüm sein? Und hat er auch etwas Selbstgebasteltes dabei? Unter der Regie von Colette Studer ist eine witzige Vorfasnachtsveranstaltung für Kinder, Familien und Erwachsene entstanden.

Offiziells Bryysdrummle und -pfyffe: 15. bis 17. Januar im Kleinbasel

Unter den prüfenden Ohren einer Fachjury beweisen die «Jungen» und «Alten» beim «Offiziellen» in Einzel- und Gruppenkonkurrenzen einmal mehr ihr Können. Unter dem Motto «Es ruesst und pfyfft vorziiglig» wird dabei die Fasnachtsmusik zelebriert. Die Vorausscheidungen finden in verschiedenen Sälen im Kleinbasel statt. Das grosse Finale, bei dem die Königinnen und Könige der einzelnen Kategorien erkoren werden, kehrt am 17. Januar zurück ins Volkshaus.

Rämpläm: 23. Januar bis 1. Februar im Tabourettli

Dieses Jahr präsentiert das Rämpläm bereits die sechste Ausgabe ihrer Vorfasnachtsveranstaltung. Das Publikum erwartet eine farbenfrohe Mischung aus Fasnachtsmusik und ungewöhnlichen Fasnachtselementen. Neben den altbekannten «Rämpläm-Urgesteinen», wie Florian Volksmann und Martin Bammerlin, sind in der diesjährigen Ausgabe auch neue Musiker- und Satire-Handwerker:innen dabei: Jona Volkmann, Salome Hofer, Sebi Padotzke und Gina Günthard. Und wie altbekannt behält Regisseur Roland Suter den Überblick über das Geschehen. An der diesjährigen Ausgabe dürfe sich das Publikum auf eine breite Spannweite an Unterhaltung freuen. Von Piratenliedern über neue Musik, Tanz und Poesie bis hin zu Denkanstössen und Kuriositäten.

Glaibasler Charivari: 24. Januar bis 7. Februar im Volkshaus

Das Glaibasler Charivari feiert im Jahr 2026 sein 50-Jahre-Jubiläum. Man verzichte bewusst auf ein grosses Tamtam anlässlich des Jubiläums, sagte Obmann Walter Studer an einer Medienkonferenz. Dennoch gibt es bei der Ausgabe 2026 einige Besonderheiten. Besondere musikalische Höhepunkte liefern die Trommel-Solisten Ivan Kym und Maurice Weiss sowie das Trio Piccolo Piano, das nach 2023 erneut zurückkehrt. Neu im Schauspiel-Ensemble ist Roman Huber. Er komplettiert das Ensemble neben Tatjana Pietropaolo, Stephanie Schluchter, Tim Koechlin, Beatrice Waldis, Cyril Giger und Olivia Zimmerli. Regie führt erneut Lucien Stöcklin. Ausserdem für die Musik sorgen die Seibi Clique, die Guggen Ohregribler und Schlössli-Schränzer und die Charivari Rockband. Gepfiffen wird von der Schäärede und den Spitzbuebe. Für die Bangg-Unterhaltung sind der Charivari-Hausbangg Gwäägi und Mac Väärs verantwortlich. Das Publikum darf sich ausserdem auf «vier Ikonen der Fasnachts-Szene» freuen.

Räppli: 24. Januar im Alten Kraftwerk

Das ideale Warm-Up für die bevorstehende Fasnacht verspricht das junge Räppli-Team. Das Ensemble aus aktiven und passiven Fasnächtlerinnen und Fasnächtlern lässt die Fasnachtsherzen im Alten Kraftwerk mit Musik, Farben und Traditionen höher schlagen: Guggenmusik, Schnitzelbängg und Cliquen – all das ist im Programm dabei.

S’Läggerli: 27. Januar bis 7. Februar im Theater Scala

Die diesjährige Ausgabe des s’Läggerli steht unter dem Motto «Nämme Sii Blatz». Regie führt Lothar Hohmann. Das Ensemble besteht aus Isolde Polzin, Patrick «Almi» Allmandinger und Rolf Boss. S’Daameryschli und ein weiterer VSG-Bangg treten als Schnitzelbangg auf. Für die musikalische Unterhaltung sorgen das Läggerli-Pfyffer-Ensemble, die Läggerli-Tambouren-Gruppe, die Kilts Basel sowie Wolfgang von Dechend am Piano.

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Bild: laeggerli.ch

Kinder-Charivari: 31. Januar bis 8. Februar im Theater Basel

Ein Highlight für die ganze Familie ist das Kinder-Charivari. Wie gewohnt inszenieren Kinderschauspielerinnen und -schauspieler gemeinsam mit Erwachsenen ein lustiges und fasnächtliches Theaterstück. Das Kinder-Charivari blickt in diesem Jahr auf ein halbes Jahrhundert zurück und lädt Gross und Klein zum 50. Theaterstück rund um die Basler Fasnacht ein. Die Jubiläumsproduktion wird auf der Kleinen Bühne des Theaters Basel gezeigt. Im Mittelpunkt stehen gleich zwei unabhängige Geschichten, die beide den «Glainen Charivari» feiern.

E Bsuech im Fasnachtshuus: 4. bis 14. Februar in der Safran Zunft

«Olympia!» lautet das Motto der Vorfasnachtsveranstaltung Fasnachtsshuus 2026. In der neunten Ausgabe wollen die Veranstalter:innen das Publikum in mediterraner Atmosphäre unter der Sonne Griechenlands begrüssen. Pfeifen und Trommeln wird, wie könnte es anders sein, die Fasnachtsgesellschaft Olympia. Auch das griechische Musikertrio Enàmisi wird Basel für das Fasnachtshuus einen Besuch abstatten. Den Weg vom Olymp in die Safran Zunft nehmen auch die Schnitzelbänke Spootschicht Rhygass, der Singvogel und das Dintelimpli auf sich. Im Schauspielensemble werden neu Dominique Lendi und Hugo Buser dabei sein.

Källerstraich: 5. Februar bis 15. Februar im Basler Marionetten Theater

Beim Källerstraich versprühen Marionetten auf spielerische Weise Fasnachts-Vorfreude. Schnitzelbängg warten mit Pointen und Helgen im Zehntenkeller auf. Die Antikeerper, Sämi, Werni und Heinz bestreiten ihren Weg in die «Väärsli Champions League». Für die musikalischen Highlights sorgen die Ego-Säu und Andy Borer.

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Archivbild: Baseljetzt

Zofingerconzärtli: 5. bis 7. Februar im Congress Center Basel

Seit über 130 Jahren gehört das Zofingerconzärtli zur Vorfasnachtszeit. Die humorvolle Veranstaltung zieht so ziemlich alles durch den Kakao, was in den letzten zwölf Monaten die Stadt und die Schweiz bewegte. Die drei «Lyyche» für die diesjährige Ausgabe sind Thomas Süssli, Karin Keller-Sutter sowie Xherdan Shaqiri. An drei Abenden nehmen die Mitglieder der Studentenverbindung Zofingia Basel die drei auserkorenen «Lyyche» auf die Schippe.

Drummeli: 7. bis 14. Februar in der Event Halle der Messe Basel

«Pfyffedeggel!» Das Drummeli 2026 antwortet mit Trotz und Humor auf die düstere Weltlage. 16 Stammcliquen, zwei Guggen und verschiedene Schnitzelbängg (Dreydaagsfliege, Heiri, Schunggebegräbnis, Spitzbueb und Spootschicht Rhygass, die abwechselnd auftreten) versprühen Vorfasnachtsstimmung. Spezialgäste sind zudem Blächschaade und die Jeisi-Migger. Zum Schauspielensemble gehören wie bereits 2025 Jonathan Bötticher, Daniel Buser und Florian Volkmann. Nach einigen Jahren Pause kehrt zudem Urs Bihler auf die Drummeli-Bühne zurück und neu im Ensemble sind Sylvia Garatti und Sangita Singh.

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