Wer mit dem E-Trotti fahren will, muss zuerst einen Alkohol-Reaktionstest bestehen
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Fasnacht
Basel-Stadt

Wer mit dem E-Trotti fahren will, muss zuerst einen Alkohol-Reaktionstest bestehen

12.02.2024 10:54 - update 12.02.2024 11:12

Larissa Bucher

Nach der Fasnacht mit dem E-Trotti nach Hause fahren – das ist der Plan von vielen. Während den «drey scheenschte Dääg» macht Voi es zur Pflicht, vor der Fahrt einen Alkohol-Reaktionstest zu absolvieren.

Das E-Scooter-Unternehmen Voi will damit sichergehen, dass der Ride-Sharing-Dienst ohne gefährliche Vorfälle während der Fasnacht genutzt werden kann. “Wir haben mit dem Alkohol-Reaktionstest sehr gute Erfahrungen gemacht”, sagt Katharina Schlittler, Schweiz-Chefin von Voi in einer Mitteilung. “Deshalb haben wir uns auch wieder in diesem Jahr dafür entschieden, die Sicherheitsmassnahmen über die Norm hinaus zu verschärfen.”

Baseljetzt hat dies im vergangenen Jahr getestet:

Sicher durch die Nacht

Für die Nutzer:innen des Dienstes ist der Test nichts Neues. Normalerweise ist er nämlich an Samstagen und Sonntagen in den Nachtzeiten aktiv. Während der Fasnacht, also vom 19. bis 21. Februar, wird er wie im vergangenen Jahr wieder dauerhaft aktiviert sein. Ausserdem habe die Stadt Zonen vorgeschrieben, in denen mittels digitalem Geofencing das Fahren und Abstellen von E-Trottis unmöglich gemacht wird, heisst es in der Mitteilung weiter.

Und auch ausserhalb dieser Zonen bittet Voi um ein besonders rücksichtsvolles Parkierverhalten. “Die Sicherheit der Baslerinnen und Basler hat für uns oberste Priorität. Wir wollen mit unserem Reaktionstest sensibilisieren. Mit Alkohol am Steuer ist nicht zu spassen – das gilt für das Auto wie für die Trottis.”

Um den Test zu bestehen, müssen Nutzer:innen innerhalb der sogenannten Reaktionszeitschwelle, die in Millisekunden gemessen wird, erfolgreich reagieren, erklärt Voi. Bei bestandenem Test wird das Fahrzeug freigeschaltet. Wird der Test nicht bestanden, werden Nutzer:innen auf andere Verkehrsmittel wie das Taxi verwiesen.

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